Arbeitskraft zuerst
Alexander erlebt besonders häufig, dass Erwerbs-, Arbeits- oder Berufsunfähigkeit überhaupt nicht besprochen wurde. Gerade bei Selbstständigen kann ein längerer Ausfall durch Krankheit oder psychische Belastung dazu führen, dass Einkommen wegbricht, während private und betriebliche Fixkosten weiterlaufen.
BUFT verstehen statt nur Prämie vergleichen
Die wichtigste Frage lautet: Unter welchen Voraussetzungen wird welche monatliche Leistung bezahlt? Berufsdefinition, Leistungsdauer, Karenzzeiten, Gesundheitsprüfung und konkrete Bedingungen sind wichtiger als eine isolierte Monatsprämie.
Krankenversicherung für Selbstständige
Für SVS-versicherte Selbstständige können Wahlarzt- und Sonderklassebausteine interessant sein. Das ist ein eigener Themenbereich, weil Gesundheitsprüfung, Tarifwahl und Leistungsumfang detailliert besprochen werden sollten.
GmbH und Pensionszusage
Für Gesellschafter-Geschäftsführer kann eine betriebliche Pensionszusage ein eigenes Vorsorgethema sein. Die GRAWE beschreibt die Firmenpension als Pensionszusage als besonders geeignet für Kapitalgesellschaften wie die GmbH bei Gesellschaftern/Geschäftsführern. Steuerliche und bilanzielle Umsetzung muss immer mit professioneller Steuer- und Rechtsberatung abgestimmt werden.
So würde Alexander priorisieren
Selbstständige sollten in Monaten statt nur in Versicherungssummen denken
Wie viele Monate kann der Betrieb weiterlaufen, wenn der Inhaber ausfällt? Wie lange reichen private Rücklagen? Welche Kosten können kurzfristig reduziert werden und welche nicht? Diese Liquiditätsfragen machen sichtbar, welche Risiken existenziell sind und welche notfalls selbst getragen werden können.
Burnout ist ein gutes Beispiel für eine Versorgungslücke
Ein Unternehmer muss keinen Unfall haben, um für Monate auszufallen. Psychische Erkrankungen oder andere Krankheiten können die Arbeitsfähigkeit genauso treffen. Eine reine Unfallversicherung löst dieses Problem nicht. Deshalb ist BUFT als eigener Baustein wichtig.
GmbH-Vorsorge nicht mit Privatvorsorge verwechseln
Eine Pensionszusage ist eine betriebliche Verpflichtung und muss in die Unternehmensplanung passen. Private Pensionsvorsorge bleibt daneben ein eigenes Thema. Für Geschäftsführer lohnt es sich, beide Ebenen bewusst nebeneinander zu legen.
Passende Ratgeber & Rechner
Konkrete Situation besprechen
Alexander meldet sich innerhalb von 24 Stunden persönlich. Beratung im Raum Leibnitz sowie österreichweit telefonisch oder per Video.
Häufige Fragen
Welche Versicherung fehlt Selbstständigen häufig?
Aus Alexanders Beratungspraxis wird das Thema Berufs-, Arbeits- oder Erwerbsunfähigkeit besonders oft gar nicht oder zu spät behandelt.
Ist BUFT nur bei körperlichen Berufen wichtig?
Nein. Auch psychische Erkrankungen oder andere längerfristige Einschränkungen können die Berufsausübung betreffen; die konkreten Leistungsdefinitionen sind entscheidend.
Was ist eine Pensionszusage?
Eine Form betrieblicher Altersvorsorge, bei der das Unternehmen eine künftige Pensionsleistung zusagt. Umsetzung und steuerliche Behandlung müssen individuell gestaltet werden.
Braucht jeder Selbstständige eine private Krankenversicherung?
Nein. Das hängt von gewünschter Versorgung, Budget, Gesundheitsprüfung und persönlicher Situation ab.
Quellen & fachliche Grundlage
GRAWE Berufsunfähigkeit – Erwerbs-, Arbeits- und Berufsunfähigkeitsversicherung.
GRAWE Betriebliche Vorsorge – Pensionszusage und weitere betriebliche Vorsorgeformen.
