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Ratgeber · Kosten

Was kostet eine private Krankenversicherung in Österreich?

Eine private Krankenversicherung hat keinen einheitlichen Österreich-Preis. Hier sehen Sie die wichtigsten Kostenfaktoren und erhalten für ausgewählte Varianten eine unverbindliche Preisorientierung.

Kurzantwort zu den Kosten

Was eine private Krankenversicherung in Österreich kostet, hängt vor allem davon ab, welche Leistung abgesichert wird. Eine reine Wahlarztlösung, eine Sonderklasse mit Selbstbehalt und eine umfangreiche Kombination sind nicht sinnvoll mit einem einzigen Durchschnittspreis vergleichbar.

Die wichtigsten Preisfaktoren

Die Höhe der Prämie wird nicht nur von einem Merkmal bestimmt. Für eine erste Einordnung sind besonders relevant:

  • Alter beim Einstieg
  • gesetzliche Sozialversicherung, etwa ÖGK, BVAEB oder SVS
  • gewünschter Leistungsumfang: Wahlarzt, Sonderklasse oder Kombination
  • Selbstbehalt bei stationären Varianten
  • aktuelle Tarifgrundlage
  • Gesundheits- und Risikoprüfung, soweit erforderlich

Private Krankenversicherung: erste Preisorientierung

Statt mit allgemeinen Markt-Durchschnittswerten zu arbeiten, zeigt dieser Rechner für ausgewählte GRAWE-MyMED-Varianten eine grobe, gerundete monatliche Orientierung. Dadurch sehen Sie sofort, wie sich Leistungsniveau und Sozialversicherung auf die Größenordnung auswirken können.

Unverbindliche Preisorientierung

Monatsprämie grob orientieren

Der Rechner liefert für ausgewählte GRAWE-MyMED-Varianten eine erste gerundete Orientierung. Er ersetzt weder Angebot noch Gesundheits- und Annahmeprüfung.

Unverbindliche Preisorientierung, kein Angebot. Tatsächliche Prämie und Versicherbarkeit hängen unter anderem von Alter, Sozialversicherung, gewünschtem Schutz, aktueller Tarifgrundlage und Gesundheits-/Risikoprüfung ab. Für reine Wahlarztvarianten sowie Altersbereiche außerhalb 20–45 erfolgt die Berechnung persönlich.

Mit oder ohne Selbstbehalt?

Bei der Sonderklasse kann ein Selbstbehalt eine Möglichkeit sein, die laufende Prämie niedriger zu halten. Im Leistungsfall wird dafür ein vereinbarter Betrag selbst getragen. Ob das sinnvoll ist, hängt davon ab, wie wichtig Ihnen niedrige Fixkosten im Vergleich zu möglichst geringer Eigenleistung im Krankenhaus sind.

Mit Selbstbehalt

Kann interessant sein, wenn eine niedrigere laufende Prämie Priorität hat und ein definierter Eigenanteil im Leistungsfall finanziell gut tragbar ist.

Ohne Selbstbehalt

Kann besser passen, wenn die laufende Prämie weniger wichtig ist als eine möglichst weitgehende Übernahme der vereinbarten stationären Kosten.

Warum Wahlarzt nicht einfach „billiger Sonderklasse“ ist

Wahlarzt- und Sonderklasse-Tarife sichern unterschiedliche Bereiche ab. Beim Wahlarzt geht es um ambulante Rechnungen und vereinbarte Zusatzleistungen. Sonderklasse betrifft primär den stationären Krankenhausbereich. Wer nur auf den Preis schaut, vergleicht deshalb leicht Leistungen, die unterschiedliche Probleme lösen.

Warum frühes Prüfen sinnvoll sein kann

Das Eintrittsalter ist ein wesentlicher Preisfaktor. Zusätzlich kann sich die gesundheitliche Ausgangslage im Laufe des Lebens verändern. Das bedeutet nicht, dass ein früher Abschluss automatisch die richtige Entscheidung ist. Es bedeutet aber, dass „später mache ich das irgendwann“ sowohl für Preis als auch für Annahmebedingungen relevant sein kann.

Vom Richtwert zum echten Angebot

Eine Preisorientierung ist nur der erste Schritt. Danach sollte geklärt werden, ob die gewünschte Variante den tatsächlichen Bedarf trifft. Erst wenn Leistungsumfang, Selbstbehalt und gewünschte Nutzung geklärt sind, macht eine konkrete aktuelle Prämienberechnung Sinn.

Sie möchten den aktuellen Preis für Ihre Situation?

Kurze Anfrage senden – ich melde mich innerhalb von 24 Stunden persönlich und kann die aktuelle Variante mit Ihnen durchgehen.

Häufige Fragen

Wie viel kostet eine private Krankenversicherung pro Monat?

Es gibt keine seriöse Pauschalprämie für ganz Österreich. Die tatsächliche Prämie hängt unter anderem von Alter, Sozialversicherung, Leistungsumfang, Selbstbehalt, aktueller Tarifgrundlage und Annahmeprüfung ab.

Warum spielt die Sozialversicherung eine Rolle?

Bei privaten Krankenversicherungen kann die gesetzliche Sozialversicherung für Kalkulation und Tarifgestaltung relevant sein. Deshalb fragt auch die Preisorientierung auf dieser Seite nach ÖGK, BVAEB oder SVS.

Ist ein Selbstbehalt günstiger?

Ein Selbstbehalt kann die laufende Prämie reduzieren, bedeutet aber, dass bei einer Leistung ein vereinbarter Teil selbst getragen wird. Entscheidend ist deshalb die Gesamtsituation und nicht nur die Monatsprämie.

Ist der Online-Preis ein verbindliches Angebot?

Nein. Der Rechner liefert nur eine gerundete unverbindliche Orientierung für ausgewählte Varianten. Ein verbindliches Angebot setzt die aktuelle Tarifgrundlage und gegebenenfalls eine Gesundheits- bzw. Risikoprüfung voraus.

Kann ich eine reine Wahlarztversicherung online berechnen?

Auf dieser Website wird für reine Wahlarztvarianten derzeit bewusst keine pauschale Onlineprämie angezeigt. Die aktuelle Prämie wird persönlich berechnet.

Direkte Anfrage

Persönliche Rückmeldung anfordern

Alexander Rautar meldet sich innerhalb von 24 Stunden persönlich. Die Beratung ist österreichweit telefonisch oder per Video möglich.

Bitte keine Diagnosen, Befunde oder anderen Gesundheitsdaten in dieses Formular eintragen. Gesundheitsfragen werden erst später im persönlichen Beratungs- bzw. Antragsprozess geklärt. Datenschutzerklärung.

Quellen & fachliche Grundlage

GRAWE: Private Krankenversicherung / MyMED – Produktmodule und veröffentlichte allgemeine Rahmenbedingungen.

GRAWE: Sonderklasse-Versicherung – Varianten mit und ohne Selbstbehalt.

GRAWE: Sonderklasse & Wahlarzt im Set – Kombinierte ambulante und stationäre Varianten.

Maßgeblich für einen konkreten Versicherungsschutz sind immer Antrag, Polizze, Risikoprüfung und die jeweils gültigen Versicherungsbedingungen.